Zwölfte Etappe: bis zum Eidfjord
Die heutige Strecke zeigt Norwegen nochmal von einer völlig anderen Seite. Nach den Fjorden, Küstenstraßen und dem hohen Norden geht es nun durch enge Täler, über kleine Bergstraßen und vorbei an einigen der bekanntesten Orte Südnorwegens.
Unser erster größerer Stopp ist die Stabkirche Borgund. Schon beim Ankommen wirkt die Kirche fast unwirklich. Dunkles Holz, verwinkelte Dächer und diese besondere Bauweise lassen sie eher wie aus einer anderen Zeit erscheinen als wie ein Gebäude, das hier seit Jahrhunderten steht.
Die Stabkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehört zu den bekanntesten und am besten erhaltenen Stabkirchen Norwegens. Besonders beeindruckend ist, wie detailreich die gesamte Konstruktion gebaut wurde – komplett aus Holz und trotzdem seit Jahrhunderten erhalten. Die Mischung aus christlicher Architektur und nordischen Verzierungen macht den Ort wirklich besonders.
Ein echtes Highlight des Tages ist schließlich der Stegastein. Die Aussichtsplattform ragt rund 30 Meter aus dem Hang heraus und bietet einen freien Blick über den Aurlandsfjord. Von oben wirkt der Fjord fast unwirklich tief und ruhig, eingerahmt von Bergen und kleinen Straßen, die sich unten am Wasser entlangziehen.
Die Anfahrt dorthin bleibt definitiv in Erinnerung. Enge Serpentinen, steile Abschnitte und immer wieder diese Ausblicke über Fjorde und Berge machen die Strecke selbst schon zu einem Erlebnis.
Am Abend erreichen wir schließlich Eidfjord. Das charmante Örtchen kennen wir tatsächlich bereits von unserer AIDA-Reise im Oktober 2025. Damals vom Wasser aus, heute mit dem Camper auf dem Landweg – und irgendwie fühlt sich der Ort dadurch direkt vertraut an. Eingebettet zwischen hohen Bergen und direkt am Fjord gelegen, ist Eidfjord erneut ein perfekter Ort für einen entspannten Tagesabschluss.






