Dritte Etappe: Von Rovaniemi nach Inari
Am Morgen machen wir noch einen kurzen Abstecher ins Santa Claus Village, bevor wir wieder in Dumbo sitzen und die nächste Etappe starten. Viel Zeit lassen wir uns dort nicht – die Strecke nach Inari wartet.
Die E75 führt uns weiter Richtung Norden. Die Landschaft verändert sich Stück für Stück: Die Wälder werden lichter, die Weite nimmt zu und immer wieder tauchen gefrorene Seen neben der Straße auf. Der Verkehr wird spürbar weniger, oft sind wir minutenlang allein unterwegs. Die Straße zieht sich in langen, ruhigen Abschnitten durch die Natur, ohne viel Ablenkung – genau das macht das Fahren hier oben so besonders.
Unterwegs begegnen uns immer häufiger Rentiere. Anfangs noch vereinzelt, stehen sie später regelmäßig am Straßenrand oder laufen gemächlich über die Fahrbahn. Man passt automatisch sein Tempo an, wird aufmerksamer und merkt schnell: Hier gibt die Natur den Takt vor, nicht wir.
Am späten Tag erreichen wir Inari. Der Ort wirkt ruhig und fast ein wenig abgelegen – genau das, was wir nach der langen Fahrt gut gebrauchen können. Wir lassen den Tag entspannt ausklingen und nehmen uns bewusst Zeit, die Eindrücke wirken zu lassen.
Für den nächsten Morgen haben wir noch einen Besuch im Sami-Museum eingeplant. Ein passender Zwischenstopp, um mehr über die Kultur und das Leben im Norden zu erfahren, bevor es für uns weiter Richtung Nordkap geht.








