Fünfte Etappe: Weiter Richtung Nordkap
Bevor wir Vardø verlassen, schauen wir uns am Morgen noch den Leviathan an. Direkt am Meer gelegen wirkt die Installation fast genauso rau wie die Umgebung selbst und passt perfekt zu diesem Ort ganz im Nordosten Norwegens.
Danach geht es weiter Richtung Nordkap. Und das bei Wetter, das hier oben vermutlich eher die Ausnahme ist: strahlender Sonnenschein, klare Sicht und kaum eine Wolke am Himmel. Die Landschaft wirkt dadurch noch weiter und intensiver, fast unwirklich klar.
Die Route führt uns entlang der Fjorde erst weiter nach Westen und später wieder Richtung Norden. Besonders rund um den Porsangerfjord verändert sich die Landschaft immer wieder. Die Straße schlängelt sich direkt am Wasser entlang, vorbei an kleinen Orten, schroffen Felsen und weiten Ausblicken über die Fjorde.
Je weiter wir fahren, desto mehr Schnee taucht wieder neben der Straße auf. Teilweise liegen meterhohe Schneefelder direkt neben der Fahrbahn und lassen eher an Winter als an Frühling denken. Dazu dieser ständige Wechsel aus Meer, Bergen und offener Landschaft – eine Strecke, bei der man automatisch langsamer fährt, um möglichst viel davon mitzunehmen.
Am Abend schaffen wir es bis kurz hinter den Skarvbergtunnelen. Hier verbringen wir die Nacht, bevor morgen die letzten rund 100 Kilometer bis zum Nordkap vor uns liegen. Das Ziel ist inzwischen zum Greifen nah.







