Achte Etappe: Wieder Richtung Süden

Nach den Tagen ganz im Norden beginnt für uns langsam der Rückweg. Von Alta aus fahren wir weiter südwärts, immer entlang der E6. Die Landschaft verändert sich dabei Stück für Stück. Die weiten, offenen Flächen werden wieder grüner, die Berge höher und die Fjorde begleiten uns fast dauerhaft auf der Strecke.

Auch wenn wir uns langsam vom Nordkap entfernen, bleibt die Fahrt weiterhin beeindruckend. Hinter fast jeder Kurve wartet ein neuer Ausblick: kleine Orte am Wasser, schneebedeckte Bergspitzen in der Ferne und Straßen, die sich direkt entlang der Fjorde ziehen.

Am ersten Tag führt uns die Strecke bis nach Ballangen Camping. Unterwegs legen wir einen Mittagsstopp direkt an einem Fjord ein – eigentlich nur für eine kurze Pause. Doch plötzlich tauchen direkt neben uns Schweinswale im Wasser auf. Ruhig ziehen sie durch den Fjord, teilweise nur wenige Meter entfernt. Einer dieser Momente, mit denen man überhaupt nicht rechnet und die einen dann umso mehr beeindrucken.

Am Abend erreichen wir schließlich Ballangen Camping. Nach einem langen Tag unterwegs genießen wir die ruhige Atmosphäre dort und lassen den Abend entspannt ausklingen.

Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Süden. Der zweite Tag hält dabei einen besonderen Moment bereit: die erneute Überquerung des Polarkreises. Diesmal allerdings in südlicher Richtung. Natürlich machen wir Halt am Polarsirkelsenteret direkt an der E6.

Nach all den Tagen weit oberhalb des Polarkreises fühlt es sich merkwürdig an, diese Grenze wieder zu überqueren. Das Polarkreiscenter selbst ist ein beliebter Halt für Reisende – mit Informationen rund um den Polarkreis, kleinen Ausstellungen und natürlich dem bekannten Globus direkt auf der Linie des Breitengrades.

Danach setzen wir unsere Fahrt weiter Richtung Süden fort bis nach Nordlandsporten. Das markante Tor gilt als Eingang nach Nordland und ist für viele ein beliebter Fotostopp. Für uns ist es vor allem ein weiterer besonderer Punkt auf dieser Reise – und ein Zeichen dafür, wie weit wir inzwischen schon gefahren sind.